Neuer Alitalia-Chef fordert vom Staat Überbrückungskredit

publiziert: Freitag, 14. Mai 2004 / 18:31 Uhr

Rom - Die vom Konkurs bedrohte italienische Fluglinie Alitalia fordert vom Staat einen Überbrückungskredit von bis zu 600 Mio. Euro (gut 923 Mio. Fr.). Nur so könne das Fortbestehen der Airline gesichert werden.

Alitalia hatte schon 1997 Beihilfen erhalten.
Alitalia hatte schon 1997 Beihilfen erhalten.
Allerdings äusserte sich die EU-Kommission bereits skeptisch: Auch ein Überbrückungskredit sei eine staatliche Hilfe, sagte der Sprecher von EU-Verkehrskommissarin Loyola de Palacio. Es müsse geprüft werden, ob dies mit den europäischen Normen zur Konkurrenz vereinbar sei.

Die noch zu 62 Prozent in Staatsbesitz befindliche Alitalia hatte schon 1997 Beihilfen erhalten, so dass neue Zuschüsse aus der Staatskasse nach den EU-Regeln ausgeschlossen sind.

Der neue Alitalia-Chef Giancarlo Cimoli hatte am Donnerstag an einer Verwaltungsratssitzung angekündigt, dass zur Rettung des Unternehmens auch strategische Partnerschaften nötig seien.

Neue Hoffnung unter den Angestellten verbreitete die Meldung, dass eine ausländische Investorengesellschaft der Alitalia ein Übernahmeangebot unterbreitet habe. Der Unternehmer Matteo Corsini berichtete, er habe Alitalia-Chef Giancarlo Cimoli bereits das Angebot der ungenannten Investmentgruppe vorgelegt.

Die ausländische Gesellschaft sei an der Gründung einer neuen Gesellschaft zur Übernahme Alitalias, aber auch zum Einstieg in die Fluggesellschaft bereit, sagte Corsini.

Ziel der Operation sei, Alitalias Zerstückelung abzuwenden und die Airline zu sanieren. Dank des Erwerbs neuer Maschinen solle Alitalia an Konkurrenzfähigkeit gewinnen, meinte Corsini, ein römischer Baulöwe.

Seine Worte lösten in Gewerkschaftskreisen grosse Hoffnungen aus. Sie befürchten im Rahmen des neuen Sanierungsplans Cimolis einen massiven Stellenabbau. Die Gewerkschaften warnten, dass durch die Umstrukturierung und den Verkauf nicht-strategischer Töchter der Gesellschaft bis zu 4000 Arbeitsplätze ausfallen könnten.

(bert/sda)

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