Pleiten im Januar vor allem im Mittelland
publiziert: Freitag, 19. Feb 2010 / 08:45 Uhr

Urdorf ZH - Im Januar sind in der Schweiz 481 Firmen Konkurs gegangen - 38 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Stark von der Zunahme betroffen war das Mittelland, wo sich die Zahl der Konkurse im Vergleich zum Januar 2009 fast verdoppelte.

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Im Januar mussten die Nordwestschweizer Kantone Aargau, Basel-Stadt und Baselland hohe Konkurs-Zunahmen hinnehmen.
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4 Meldungen im Zusammenhang
Von den 92 Fällen im Mittelland sind 67 «echte» Insolvenzen, ein kleinerer Teil wird wegen einer Gesetzesänderung in der Januar-Statistik aufgeführt. Schweizweit wurden im Januar 101 solche «Karteileichen» aus den Büchern radiert.

Betrachtet nach Regionen, mussten im Januar auch die Nordwestschweizer Kantone Aargau, Basel-Stadt und Baselland hohe Zunahmen hinnehmen. So zeigt die Statistik 70 Fälle - das sind 90 Prozent mehr als im Januar 2009, wie die Wirtschaftsauskunft Dun&Bradstreet mitteilte.

Ebenfalls deutlich mehr Pleiten (+62 Prozent) gab es in den sechs Zentralschweizer Kantonen. Insgesamt waren es in dieser Region 76 Konkurse. Am meisten Konkurse gab es mit 110 Fällen aber in der Genfersee-Region (+28 Prozent). Im Tessin hingegen gaben 24 Firmen auf - 11 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

Im Januar wurden auch 2754 neue Firmen gegründet - ein Plus von 4 Prozent. Unternehmer liessen sich gerne im Kanton Schaffhausen nieder. Waren es im Januar 2009 noch 15 neue Firmen, sind es ein Jahr später 35 (+133 Prozent).

(tri/sda)

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